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Programm 2017

Unsere Thema 2017: Das Ende der Globalisierung?

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Keynote-Speaker: Dr. Daniela Schwarzer

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Dr. Daniela Schwarzer ist seit November 2016 Otto Wolff-Direktorin des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP). Zuvor war Daniela Schwarzer Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete sein Berliner Büro und Europa-Programm. Sie war acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik beschäftigt und leitete von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe Europäische Integration. Während dieser Zeit beriet sie unter anderem die polnische und französische EU-Ratspräsidentschaft, war wissenschaftliche Beraterin am Centre dʼAnalyse Stratégique des französischen Premierministers sowie Mitglied der Arbeitsgruppe Europa der Weißbuchkommission zu Frankreichs Außen- und Europapolitik. Zuvor arbeitete sie als Redakteurin und Frankreich-Korrespondentin der Financial Times Deutschland.

 

2014 wurde Daniela Schwarzer zur Senior Research Professorin an der Johns Hopkins University ernannt und war Fritz-Thyssen-Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Universität Harvard. Über mehrere Jahre unterrichtete sie an der Freien Universität Berlin und an der Hertie School of Governance, und hielt Lehraufträge am Collège d’Europe in Brügge, am European Institute in Macau und an der Universität Salzburg. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Beirat des European Council on Foreign Relations (ECFR), des Jacques Delors Instituts, Paris, des European Policy Center (EPC), Brüssel sowie im Aufsichtsrat von BNP Paribas.

 

Aktuelle Medienberichte:
11. Januar 2017: Europa muss eigene Interessen definieren. Nach der Pressekonferenz von Donald Trump bewertet Daniela Schwarzer den Kurs seiner Außenpolitik für die Deutsche Welle.
https://dgap.org/de/think-tank/presse/dgap-in-den-medien/europa-muss-eigene-interessen-definieren

Das Programm in Kürze

Nationalismus und Protektionimus vs. Freihandel und Globalisierung

Politische Experimente in Großbritannien, den USA und vielleicht auch in Frankreich und Italien – 2017 drohen erhebliche Risiken für die deutsche Außenwirtschaft. Der selbstbezogene Blick auf die innenpolitische Interessenlage schürt Protektionismus. Dabei wird der Welthandel auch wegen der Konjunkturabkühlung in China ohnehin nur schwach zulegen. Auf international ausgerichtete Unternehmen kommen schwere Zeiten zu, wenn die politischen Risiken steigen.
 
Dieses Spannungsverhältnis beleuchtet Dr. Daniela Schwarzer im Eröffnungsvortrag des 11. Kongresses Länderrisiken von Coface. 
 
 

Anstoß: Die Revolution der starken Sprüche – droht der Supergau für den Welthandel oder bringt die Politikwende neue Wachstumschancen?

Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten und die Entscheidung der britischen Wähler für den Austritt des Landes aus der EU markieren eine Wende in den handelspolitischen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft. Mit den USA und Großbritannien orientieren sich zwei wichtige Absatzmärkte stärker auf den nationalen Markt und stellen wichtige Eckpunkte der Zusammenarbeit in Frage. Doch die beabsichtigte Reindustrialisierung kann auch neues Wachstum bringen.
 
Im Anschluss an die Keynote diskutieren Experten aus Unternehmen und Politik mit Carsten Knop, dem Verantwortlichen Redakteur Wirtschaftsberichterstattung und Unternehmen bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, und Dr. Daniela Schwarzer.
 
 

Spieleröffnung: Vorfahrt für den Handel – warum die Politik die internationale Zusammenarbeit nicht beenden wird

Die Themen und die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft sind vielfältig: Wachstumsschwäche trotz Niedrigzinsen, Protektionismus trotz immer stärkerer Verflechtung – die Welt ist in Wartestellung. Kommt der große Crash der Überschuldung oder bringt die Digitalisierung eine industrielle Revolution, die die gegenwärtige Arbeitsteilung und Wettbewerbsbedingungen grundlegend ändert?
 
Nach der Halbzeitpause geht es weiter mit einem Vortrag.
 
 

Länderrisiken aus der Sicht von Coface

Dr. Mario Jung, Senior Regional Economist Northern Europe Region bei Coface in Deutschland, gibt einen Überblick über die Weltkarte der Länderrisiken, die aktuellen Länderbewertungen von Coface und skizziert den Einfluss konjunktureller Entwicklungen auf die deutsche Außenwirtschaft.
 
Was bedeutet das für die Risikosicht des Kreditversicherers und letztlich für die Unternehmen? Dieser Frage geht im Anschluss eine Diskussionsrunde nach.
 
 

Doppelpass: Die neue Risikowelt

Es diskutieren Michael Steinkamp, Mitglied des Vorstands und CFO bei Knauff Interfer SE, Jochen Böhm, Regional Risk Underwriting Director bei Coface und Dr. Mario Jung, Senior Regional Economist Northern Europe Region bei Coface. Moderation: Erich Hieronimus, Pressesprecher Coface in Deutschland.
 
Nach dem weltweiten Risikoüberblick werden in den Worshops einzelne Themen detailliert behandelt.
 
 

Parallele Trainingseinheiten / Workshops

Runde 1: Russland nach der Krise
Der russische Markt wird 2017 nach zwei Rezessionsjahren wieder wachsen. Die aktuellen Rahmenbedingungen werden vor allem von einem starken Lokalisierungsdruck, aber auch von der Hoffnung auf politische Entspannung im Verhältnis zu den USA und der EU geprägt.
 
Runde 2: Afrika für Einsteiger
Afrika ist für viele deutsche Unternehmen die große Unbekannte in der Auswertung der weltweiten Nachfragepotentiale. Doch die positiven Erfahrungen einiger Vorreiter auf dem „Chancenkontinent“ lassen aufhorchen.
 
Runde 3: USA und der neue Protektionismus
Die USA sind Deutschlands wichtigster Kunde und ein bedeutender politischer Partner. Unter Präsident Donald Trump dürften die nationalen Interessen an Gewicht gewinnen. Daher ist Compliance im US-Geschäft wichtiger denn je.
 
Runde 4: Perspektiven der EU nach dem Brexit
Der Austritt Großbritanniens aus der EU dürfte die Rahmenbedingungen für die Geschäfte deutscher Unternehmen vor Ort drastisch verändern. Auch innerhalb der EU könnte der Druck wachsen, eigene Wege auf Kosten des freien Handels zu gehen.
 
Runde 5: Zukunft der Exportfinanzierung und -absicherung
Wie können Unternehmen ihre Auslandsengagements finanzieren und absichern? Sind die bekannten Risikopartner weiter in der Lage und willens, den Anforderungen gerecht zu werden? Kommen neue Player mit neuen Angeboten auf den Markt?
 
Der Kongress Länderrisiken in der Mainzer Opel Arena endet nach den Workshops gegen 16:30 Uhr mit einem Get Together.

Unser Programm

Das ausführliche Programm für den Kongress Länderrisiken 2017 mit Details zu den einzelnen Vorträgen und Diskussionsrunden können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.

 

 

 

 

 

 

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