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Programm 2018

Unser Thema 2018: Heimspiel Europa - Brexit und dann?

Das ausführliche Programm für den Kongress Länderrisiken 2018 mit Details zu den einzelnen Vorträgen und Diskussionsrunden können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.

 

 

 

 

 

 

Das Programm in Kürze

 

Bleibt Europa der sichere Hafen für deutsche Unternehmen?

Wie geht es weiter mit Europa? Trotz nationalistischer Tendenzen in viele europäischen Ländern, bleibt Europa der Absatzmarkt Nummer Eins für den deutschen Export. Doch was kommt nach dem Brexit? Diese Frage stellt sich nicht nur den Briten. Sondern, mit Blick auf die innere Verfassung sowie die weltpolitischen wie weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auch der EU als Einheit und den einzelnen EU-Ländern. Diesem auch für die deutsche Wirtschaft existenziellen Thema geht der Kongress Länderrisiken 2018 von Coface  in Mainz nach.
 
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Anstoß: Keynote zur Aktuellen LaGe in Europa

Keynote Speaker

Keynote Speaker

Dirk H. Kranen

 

Er hat als Leiter des Referats EU-Haushalt und Finanzen im Bundesministerium für Finanzen (BMF) profunde Einblicke in die deutsche Europapolitik und Fragen der europäischen Integration. Der Finanzexperte ist seit 25 Jahren für die Bundesregierung tätig. Nach dem Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Köln beginnt Dirk H. Kranen seine Laufbahn im BMF. Mehr als fünf Jahre ist er persönlicher Referent des damaligen Bundesfinanzministers Dr. Theo Waigel. Internationale Erfahrungen sammelt er als Senior Advisor beim Internationalen Währungsfonds in Washington. Nach seiner Rückkehr ins BMF wird er für die Europäische Zentralbank zuständig. Danach führt es ihn als Finanzreferent für die internationalen Institutionen nach Genf. Im Jahr 2005 übernimmt der Ökonom das Referat Wirtschaft und Finanzen im Bundespräsidialamt, und er wird Redenschreiber von Bundespräsident Horst Köhler.

 

Zurück im BMF organisiert er im Rahmen der deutschen G8-Präsidentschaft eine Tagung auf höchster Ebene zu Geldüberweisungen von Migranten (Highlevel G8 Outreach Meeting on Remittances). Seit 2009 leitet er mehrere Referate in der Europaabteilung. Er bereitet für Deutschland die Verhandlungen zum EU-Haushalt vor und hat die federführende Zuständigkeit für die Finanzierung der EU-Ausgaben, für die Deutschland als größter Beitragszahler jedes Jahr rund 30 Milliarden € aufbringt.

 

Dirk H. Kranen ist zudem seit mehreren Jahren Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin und hält Vorlesungen und Seminare zum Themenbereich Europa und Internationales Management. Als Insider der Finanz- und Währungspolitik und aufgrund seines tiefen Einblicks in die europäischen Verhandlungen kann Herr Kranen in aus erster Hand über aktuelle Fragen der Europapolitik berichten.

Spieleröffnung: PanelDiskussion ZU Chancen und Risiken für Deutsche Exporteure

Die Themen und die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft sind vielfältig: Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutieren Chancen und Risiken für die deutsche Außenwirtschaft im Angesicht von Brexit, Trump und Co.
 
 

Länderrisiken aus der Sicht von Coface

Jochen Böhm, Risk Underwriting Director Northern Europe Region bei Coface, gibt einen Überblick über die Weltkarte der Länderrisiken, die aktuellen Länderbewertungen von Coface und skizziert den Einfluss konjunktureller Entwicklungen auf die deutsche Außenwirtschaft.
 
Nach dem weltweiten Risikoüberblick werden später am Nachmittag in den Worshops einzelne Themen detailliert behandelt.
 
 

Doppelpass: Zukunft der Kreditversicherung und der (Handels-) Finanzierung

Kreditversicherer und Banken begleiten Unternehmen im internationalen Geschäft. Wie sieht die Zukunft dieser Risiko- und Finanzierungspartner aus? Dies ist Thema einer Podiumsdiskussion zu Beginn des Nachmittagsprogramms. Wie steht es um den „Risikoappetit“ vor dem Hintergrund der Regulierungen durch „Basel“ und „Solvency“? Wie können Risiken noch realistisch beurteilt werden in Zeiten von Big Data und der Echtzeit-Kommunikationsgesellschaft? Genügen die gewohnten Prozesse noch den heutigen Ansprüchen oder ist „die Digitalisierung“ auch hier Treiber von grundlegenden Veränderungen im Verhältnis von Dienstleister und Kunde?
 

Parallele Trainingseinheiten / Workshops

Hier gibt es auf Anregung von Kongressteilnehmern eine Neuerung: Die Workshops werden in zwei Runden angeboten, so dass jeder Besucher zwei für ihn interessante Themen abdecken kann.
 
BREXIT:
GEBOLZE ODER FREUNDSCHAFTSSPIEL? WORAUF SICH DEUTSCHE UNTERNEHMEN EINSTELLEN MÜSSEN.
Die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien stehen seit der Brexit-Entscheidung vor einer Belastungsprobe. Obgleich nach wie vor unklar ist, wann die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU abgeschlossen sein werden, steht eines definitiv fest: Am 29. März 2019 endet die EU-Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs. Ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Freihandelsabkommen verhandelt ist, welches die künftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Kontinentaleuropa und der Insel regelt, ist offen. Darauf zu hoffen, ist keine Option. Was können Unternehmen jetzt tun, was sollten sie tun, um bestmöglich vorbereitet zu sein?
 
CHINA:
TAKTIK AUS SEIDE ODER STAHL? WAS DEUTSCHE UNTERNEHMEN IM HANDEL MIT CHINA BEACHTEN MÜSSEN.
Die aufstrebende Weltmacht China zeigt sich getrieben durch selbstbewusstem Nationalismus wirtschaftlich aggressiv: Unternehmen werden durch staatliche Planung geführt und international gestärkt. Auch wenn von dem vor einigen Jahren noch kolportierten Ausverkauf des deutschen Mittelstandes nicht die Rede sein kann, ist die stetige Zunahme von Unternehmenstransaktionen unter chinesischer Beteiligung nicht zu übersehen. Gleichzeitig beklagen ausländische Unternehmen in China nach wie vor, dass sich ihre Situation nicht verbessere. Wie funktioniert der chinesische Markt und wie können deutsche Unternehmen im Wettbewerb mit China bestehen?
 
EU UND RUSSLAND:
GELBE ODER ROTE KARTE? CHANCEN FÜR DEUTSCHE UNTERNEHMEN TROTZ SANKTIONEN.
Als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt verhängte die EU Sanktionen gegen die russische Wirtschaft. Russland hatte auf die EU-Sanktionen mit einem Einfuhrverbot bestimmter Lebensmittel reagiert. In der Folge habe Deutschland den ersten Platz nach dem Handelsvolumen an China abtreten müssen, heißt es aus dem Kreml. Aber: Russlands Wirtschaft scheint auf Wachstumskurs – ausländische Investoren werden mit offenen Armen empfangen. Was können deutsche Unternehmen tun, um trotz überbordender Bürokratie, ungleicher Spielregeln, administrativer Hürden und fehlender Rechtssicherheit von den sich eröffnenden Chancen zu profitieren?
 
USA UND LATEINAMERIKA:
DRIBBELKÜNSTLER GEGEN MAUERTAKTIK? PROTEKTIONISMUS UND DIE FOLGEN FÜR DIE GUTE NACHBARSCHAFT.
Steuerreform, Mauerbau, Handelsbarrieren, Zölle. Donald Trump scheint die USA in ein protektionistisches Wirtschaftsmodell hinein zu manövrieren und das postulierte Ziel des Amerika First konsequent zu verfolgen. Doch kommt es zu neuen Handelsbarrieren, gibt es am Ende nur Verlierer.  Erste Firmen kündigen eine Verlagerung Ihrer Investitionen von Lateinamerika in die USA an, andere erhöhen Ihr Engagement in Mexiko und Co. Welche Auswirkungen haben die politischen Unsicherheiten für Investitionen in der Region? Gibt es einen Königsweg?
 
BIG DATA IM RISIKOMANAGEMENT:
GANZ NEUE REGELN?
Wie die Digitalsierung das Risikomanagement verändern könnte.
 
Der Kongress Länderrisiken in der Mainzer Opel Arena endet nach den Workshops gegen 17:30 Uhr mit einem Get Together.
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