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17.04.2015
Länder- und Branchenbewertungen, Pressemeldung

Mexiko im Gegenwind

Deutschland in den Top 5

Wie wirkt sich der Ölpreis auf ein Land aus, das stark von den Einnahmen aus dem Ölverkauf abhängt? Wie stellt sich die makro-ökonomische Situation insgesamt dar? Wie werden sich die wichtigsten Branchen entwickeln? Diesen und weiteren Fragen gehen Coface-Experten in einem neuen Panorama über Mexiko nach. Ein besonderer Blick gilt dabei der Automobil- und der Stahlbranche.

 

Seit Unterzeichnung des “pacto por Mexico” durch die drei größten politischen Parteien im Dezember 2012 ging es mit der Wirtschaft des Landes voran. Etliche Reformen wurden in Angriff genommen und mit der parteiübergreifenden Unterstützung gelangen schon 2013 deutliche Verbesserungen. So wurde das 75 Jahre währende Monopol des Staatsbetriebes Pemex beendet und die Öl- und Gasindustrie für private Investoren geöffnet. Davon profitierte auch der Arbeitsmarkt. Auch auf den Telekommunikationssektor entstand Wettbewerb. Allerdings blieb das Gesamtwachstum der Wirtschaft 2013 und auch im Frühjahr 2014 noch schwach. Der Aufschwung setzte im zweiten Quartal 2014 ein. Vergangenes Jahr wuchs das BIP um 2,1 Prozent. Einen Anteil daran hatten zunehmende Export in die USA. Dann kam der Ölpreisverfall mit der Sorge um die Energiereform und darüber hinaus um den Staatshaushalt. Trotz dieses Gegenwinds für die mexikanische Wirtschaft prognostiziert Coface ein Wachstum um 3,1 Prozent im laufenden Jahr.

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