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30.01.2015
Länder- und Branchenbewertungen, Pressemeldung

Türkei: Probleme nehmen zu

Türkei: Probleme nehmen zu

Das Zahlungsverhalten türkischer Unternehmen hängt stark von der Inlandsnachfrage und den Wechselkursen ab. Die Abwertungen Anfang 2014 wirkte sich negativ auf die Profitabilität der Unternehmen aus. Die nachlassende Binnennachfrage, auch aufgrund steigender Kreditzinsen, verschlechtert das Zahlungsverhalten.

Die Abwertungen der Lira wirken sich weiter negativ in den Bilanzen der Unternehmen aus. Auf der andern Seite bremsten kreditpolitische Restriktionen die Binnennachfrage. Das führte auch dazu, dass Unternehmen Probleme bekamen, Ihre Forderungen zu realisieren. Das betrifft am stärksten Unternehmen, die in Produktion und Absatz hauptsächlich auf das Inland ausgerichtet sind. Die Zahl angefochtener Rechnungen stieg ebenso wie die ungedeckter Schecks. „Bad checks“ summierten sich in den ersten zehn Monaten 2014 auf 15,9 Mrd. Türkische Lira. Das ist ein Anstieg um 5,4 Prozent. Die Summe der angefochtenen Rechnungen stieg um 9,1 Prozent.

Coface erwartet für die türkische Wirtschaft 2014 ein Wachstum von 3,1 Prozent und im laufenden Jahr um 3,5 Prozent. Im November 2014 hat Coface die Türkei in der Länderbewertung von A4 in B herabgestuft. Bezogen auf Branchen sieht Coface die größten Risiken im Metallsektor (Nicht-Eisen-Stahl), bei Automobil, Lebensmittel, Chemie, Bau, Einzelhandel, Textil und Bekleidung sowie Pharma.

Mehr dazu in der Presse-Info und im ausführlichen Coface-Panorama.

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