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Urba360: Mit Portfoliomanagement volle Kontrolle über Ihre Geschäftsrisiken

Mit Portfolio Management in Urba360 lassen sich Geschäftspartner gezielt nach Kriterien wie Branche, Land oder Risikostufe segmentieren und effizient überwachen. Interaktive Analysen, individuelle Benachrichtigungen und strukturierte Portfolios helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. So wird das Risikomanagement transparenter, proaktiver und besser an den Anforderungen des Unternehmens ausgerichtet.

Was ist Portfolio Management?

Portfolio Management ist eine Funktion von Urba360, mit der Sie Geschäftspartner gezielt nach den für Ihr Unternehmen relevanten Kriterien gruppieren können – beispielsweise nach Land, Branche, Beziehungsart, internem Verantwortlichen oder finanzieller Stabilität. So entstehen strukturierte Portfolios, die Sie als zusammenhängende Gruppe überwachen, analysieren und steuern können.

Anstatt bei jeder Analyse erneut nach Unternehmen zu suchen und Filter anzuwenden, erstellen Sie ein Portfolio einmalig und greifen jederzeit darauf zurück. Es dient als operative Arbeitsgrundlage für Follow-ups, regelmäßige Überprüfungen sowie das Monitoring von Risiken und Performance. Dank der kontinuierlichen Überwachung erhalten Sie jederzeit aktuelle Informationen und Entwicklungen zu den Unternehmen in Ihrem Portfolio.

Warum Portfolio Management wichtig ist

Portfolio Management entfaltet seinen Mehrwert insbesondere dann, wenn Sie:

  • zahlreiche Lieferanten oder Geschäftspartner in verschiedenen Ländern betreuen,
  • unterschiedliche Teams für verschiedene Partnergruppen verantwortlich sind,
  • regelmäßige Review-Prozesse durchführen (z. B. Lieferantenbewertungen, Vertragsverlängerungen oder Audits),
  • Risiken frühzeitig erkennen und leistungsschwächere oder risikobehaftete Partner proaktiv überwachen möchten.

Ein Portfolio schafft Fokus: „Dies sind die Geschäftspartner, die für diesen Zweck aktuell relevant sind.“

Darüber hinaus können Sie Ihre überwachten Unternehmen mithilfe interaktiver Diagramme und einer Risiko-Verteilungskarte analysieren und bewerten.

Vom zentralen Dashboard zu strukturierten Portfolios

Urba360 bietet zwei sich ergänzende Ebenen der Transparenz:

Dashboard – Ihr Gesamtüberblick über Geschäftspartner

Das Dashboard zeigt alle Unternehmen – überwachte und nicht überwachte – in einer zentralen Ansicht.

Für überwachte Unternehmen stehen zusätzlich interaktive Auswertungen und Analysen zur Verfügung, darunter:

  • Kombinierte und erweiterte Filtermöglichkeiten (einschließlich Überwachungsablaufdatum)
  • Eigener Filterbereich und Suchfunktion
  • Diagramme zur Risikoverteilung
  • Durchschnittliche Score-Kennzahlen
  • Länderbezogene Visualisierungen
  • Verbesserte Darstellung von Trends, Scores und Datumswerten
  • Erweiterter Excel-Export inklusive Überwachungsablaufdatum 

 

 

Portfolio – Strukturierte Risikosegmentierung

Mit einem Portfolio können Sie überwachte Unternehmen entsprechend der Struktur Ihres Unternehmens organisieren. Ob nach Branche, Region, Risikostufe oder einer Kombination verschiedener Kriterien – Sie bestimmen die Logik, die zu Ihren internen Prozessen passt.

Jedes Portfolio wird individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten und ermöglicht Ihnen sowie Ihrem Team einen fokussierten Blick auf die Unternehmen, die für Ihre Entscheidungen relevant sind.

Weitere Vorteile:

  • Jeder Nutzer kann ein oder mehrere Portfolios verwalten und über ein Auswahlmenü zwischen ihnen wechseln.
  • Portfolios können bestimmten Benutzern zugewiesen werden.
  • Diagramme und Analysen beziehen sich ausschließlich auf die Unternehmen innerhalb des jeweiligen Portfolios und liefern damit eine gezielte Segmentbetrachtung.
  • Nur Administratoren können Portfolios erstellen, wodurch eine konsistente und kontrollierte Risikostruktur gewährleistet wird.

„Die neue Funktion deckt unsere tatsächlichen Monitoring-Anforderungen ab – wir erkennen auf einen Blick, wie sich Risiken auf Mieter, Bürgen und Muttergesellschaften verteilen und welche Unternehmen priorisiert werden sollten. Die Darstellung ist deutlich visueller und qualitativer. Der größte Vorteil: Alles ist integriert. Manuelle Exporte und Filterungen in Excel gehören der Vergangenheit an.“

Pilotkunde über die neue Portfolio-Management-Funktion

Neue Benachrichtigungs- und Navigationsfunktionen

Für Nutzer von Portfolio Management stehen zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung:

Benachrichtigungen auf Portfolioebene

Legen Sie fest, für welche Portfolios Sie Benachrichtigungen erhalten möchten, und konzentrieren Sie sich auf die Informationen, die für Sie relevant sind.

Individuelle E-Mail-Einstellungen

Bestimmen Sie über das neue Einstellungsmenü, wie und wann Sie Updates erhalten möchten.

Schnelle Portfolionavigation

Wechseln Sie direkt über die obere Navigationsleiste zwischen Ihren Portfolios und behalten Sie jederzeit den Überblick.

Portfolio Management in Aktion erleben (DEMO)

Entdecken Sie Portfolio Management in einer interaktiven Produktdemo und erfahren Sie, wie Sie Risiken effizienter steuern und Geschäftspartner gezielt überwachen können.

Praxisbeispiele: Struktur in konkrete Maßnahmen verwandeln

1. Portfolio für Lieferanten in einem bestimmten Land erstellen (z. B. Deutschland)

Dieses Portfolio eignet sich ideal für regionale Compliance-Prüfungen, länderspezifisches Risikomonitoring oder lokale Beschaffungsprozesse.

Beispielkonfiguration

Portfolio: Lieferanten – Deutschland

Kriterien:

  • Geschäftspartner-Typ: Lieferant
  • Land: Deutschland

Auf Basis dieser Auswahl können Sie relevante Unternehmen zusätzlich nach operativen Kriterien gruppieren, beispielsweise nach aktiven Geschäftsbeziehungen, interner Verantwortlichkeit oder spezifischen Kategorien.

Wenn makroökonomische Entwicklungen, Branchendruck oder Score-Verschlechterungen mehrere Lieferanten gleichzeitig betreffen, können Sie:

  • Zahlungsbedingungen überprüfen,
  • alternative Lieferantenquellen erschließen,
  • interne Eskalationsmaßnahmen frühzeitig einleiten.

Anstatt auf Unterbrechungen in der Lieferkette zu reagieren, handeln Sie vorausschauend.

2. Branchenportfolio erstellen (z. B. Agrar- und Ernährungswirtschaft)

Ideal für Category Management, Branchenanalysen oder strategische Beschaffungsentscheidungen.

Beispielkonfiguration

Portfolio: Geschäftspartner – Agrar- und Ernährungswirtschaft

Kriterien:

  • Branche/Sektor: Agrar- und Ernährungswirtschaft (NACE-Codes)
  • Optional: bestimmte Beziehungsarten, Regionen oder strategische Partner

Mit diesem Portfolio können Sie:

  • alle Unternehmen einer Branche zentral überwachen,
  • die Risikoverteilung innerhalb des Segments analysieren,
  • Unternehmen anhand von Scores oder Trends filtern,
  • vollständige Listen inklusive Überwachungsablaufdaten exportieren.

Zeigt die Branche Anzeichen zunehmender Belastung – etwa durch Kostensteigerungen, regulatorische Veränderungen oder Nachfragerückgänge –, können Sie:

  • Kreditlimite anpassen,
  • vertragliche Absicherungen verstärken,
  • Konzentrationsrisiken reduzieren,
  • alternative Geschäftspartner identifizieren.

So wird Branchenmonitoring zu einer fundierten Grundlage für konkrete Entscheidungen.

3. High-Risk-Watchlist erstellen (Score ≤ 4)

Diese Portfolioart unterstützt Sie dabei, kritische Geschäftspartner frühzeitig zu erkennen und Risiken aktiv zu steuern.

Beispielkonfiguration

Portfolio: Watchlist – Score ≤ 4

Kriterien:

  • Score ≤ 4
  • Optional: nur aktive Lieferanten oder strategisch relevante Partner

Empfohlene Vorgehensweise

Überprüfen Sie das Portfolio regelmäßig und analysieren Sie für jeden Geschäftspartner:

  • die Ursachen des niedrigen Scores,
  • Leistungsprobleme,
  • Compliance-Risiken,
  • finanzielle Risiken,
  • Reaktionsfähigkeit und Zusammenarbeit.

Anschließend können Sie geeignete Maßnahmen definieren:

  • Risikoposition neu bewerten,
  • Vertragsbedingungen anpassen,
  • Korrekturmaßnahmen anfordern,
  • Geschäftsvolumina überprüfen,
  • alternative Partner qualifizieren.

Beispiel: Fallen mehrere kritische Lieferanten gleichzeitig auf einen Score von 4 oder niedriger, können Sie frühzeitig eine kommerzielle Bewertung einleiten und Ausweichlösungen vorbereiten, bevor operative Auswirkungen entstehen.

Best Practices für einen schnellen Mehrwert

  • Definieren Sie für jedes Portfolio einen klaren Zweck und die daraus abzuleitenden Maßnahmen.
  • Etablieren Sie feste Überprüfungszyklen:
    • Watchlists wöchentlich
    • Länder- oder Branchenportfolios monatlich bzw. quartalsweise
  • Verwenden Sie einheitliche Benennungen, z. B. Deutschland-Lieferanten-Aktiv.
  • Legen Sie klare Verantwortlichkeiten fest, insbesondere bei gemeinsam genutzten Portfolios.

Portfolio Management als Grundlage für bessere Entscheidungen

Portfolio Management geht weit über die reine Gruppierung von Unternehmen hinaus. Die Funktion ermöglicht:

  • strukturierte Segmentierung,
  • klare Berechtigungsverwaltung,
  • zielgerichtete Benachrichtigungen,
  • visuelle Risikoanalysen,
  • vereinfachtes Reporting.

Vor allem hilft sie Ihnen dabei, Ihre Risikoüberwachung an der tatsächlichen Struktur Ihres Unternehmens auszurichten – nach Ländern, Branchen, Risikoniveaus oder strategischer Bedeutung.

Statt Unternehmen isoliert zu bewerten, betrachten Sie Risiken in einem geschäftsrelevanten Kontext.

Genau dieser Wandel – von punktuellen Einzelprüfungen hin zu einer strukturierten, kontinuierlichen Überwachung – schafft die Grundlage für fundiertere und proaktivere Risikomanagement-Entscheidungen.

„Die neue Portfolio-Management-Funktion verbessert die Benutzererfahrung erheblich. Durch die Möglichkeit, Portfolios anzulegen, kann ich Unternehmen deutlich besser organisieren und effizienter verwalten.“

Pilotkunde über die neue Portfolio-Management-Funktion