Aus dem Herzen der Normandie hinaus in die Welt: Isigny Sainte-Mère versorgt 2,5 Millionen Babys in fast 100 Ländern und bringt seine hochwertigen Milchprodukte in die Regale amerikanischer Supermärkte sowie in die Küchen der besten Köche der Welt. Diese globale Präsenz geht mit Herausforderungen einher: entfernte Märkte, komplexe regulatorische Anforderungen und eine Vielzahl internationaler Handelspartner. Dank eines vorausschauenden Risikomanagements und einer über 30-jährigen Partnerschaft mit Coface bewältigt das Unternehmen diese Herausforderungen souverän – und baut seinen nachhaltigen Exporterfolg kontinuierlich aus.
Benoît Aubry, Chief Financial Officer, erklärt wie das Unternehmen Risiken in Chancen für nachhaltiges Wachstum verwandelt.
Vom traditionsreichen Genossenschaftsbetrieb zum globalen Akteur: die Ursprünge einer Erfolgsgeschichte im Export
Isigny Sainte-Mère ist tief in der Region verwurzelt und pflegt seit Generationen enge Beziehungen zu landwirtschaftlichen Produzenten. Über mehr als ein Jahrhundert hinweg hat das Unternehmen zahlreiche Wirtschaftskrisen und industrielle Umbrüche überstanden, ohne sein genossenschaftliches Modell jemals infrage zu stellen.
Ein einzigartiges Modell, gestützt von 1.250 Mitarbeitenden und einer Vielzahl landwirtschaftlicher Erzeuger: Gemeinsam entstehen täglich hochwertige Milchprodukte, die weltweit gefragt sind – von Isigny AOP-Butter und -Sahne über Camembert de Normandie und Label Rouge Mimolette bis hin zu erstklassiger Säuglingsmilch. Heute werden diese Produkte auf allen Kontinenten vertrieben und generieren einen Exportumsatz in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.
Gerade das, was die Genossenschaft nicht verlagern kann – ihre regionale Herkunft, ihr Know-how und ihre geschützten Ursprungsbezeichnungen – macht den besonderen Reiz für ihre Kunden weltweit aus. Gleichzeitig bringt die Präsenz in über 100 Ländern eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich: wirtschaftliche, regulatorische, finanzielle, ökologische, technologische und sogar kulturelle. Jeder Markteintritt bedeutet für Isigny Sainte-Mère daher weit mehr als den bloßen Abschluss eines Vertrages.
Im Export gibt es keinen Spielraum für Improvisation.
Jede Entscheidung bedeutet für uns weit mehr als nur Umsatz: Sie geht mit einer Verantwortung einher – gegenüber Produzenten und ebenso gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern auf der ganzen Welt.
Benoît Aubry, Chief Financial Officer, Isigny Sainte-Mère.
Eine über hundert Jahre alte Genossenschaft, deren Produkte in über 100 Länder exportiert werden und die täglich 2,5 Millionen Babys versorgt … Und die feste Überzeugung, dass sich die Absicherung des Unternehmens und Wachstum nicht ausschließen: Erfahren Sie in diesem Video, wie Isigny Sainte‑Mère trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten seine globale Handlungsfähigkeit bewahrt.
Babymilchpulver für Asien: “Wir konnten 'Ja' sagen – trotz aller Unsicherheiten und mit voller Überzeugung!”
In einem globalen Umfeld, das von wirtschaftlicher Instabilität, regulatorischer Komplexität und steigenden Geschäftsrisiken geprägt ist, lässt sich diese Offenheit gegenüber dem internationalen Handel nicht improvisieren. Für Isigny Sainte‑Mère basiert sie auf einem konsequenten Kreditrisikomanagement und einer exzellenten Kenntnis seiner Handelspartner. Seit über 30 Jahren steuert die Genossenschaft aus der Normandie gemeinsam mit Coface ihre Geschäftsrisiken – um zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen … auch in besonders komplexen Fällen!
Ein gutes Beispiel für diesen Ansatz ist die Diversifizierung von Isigny Sainte‑Mère in die Herstellung von Säuglingsmilchpulver. Dieser Bereich, der für das Unternehmen inzwischen eine strategische Rolle spielt, ist stark vom asiatischen Markt abhängig. Ein dynamisches Umfeld mit großem Potenzial – zugleich aber hochreguliert, mit strengen Gesundheits- und Compliance-Vorgaben, die erhebliche industrielle Investitionen erfordern.
Der Zugang zu diesem Wirtschaftsraum erforderte eine langfristige Perspektive sowie die Fähigkeit, länder- und branchenspezifische Risiken vor einer Entscheidung präzise zu bewerten. Ein strategisch wichtiger Schritt, der ohne eine solide Entscheidungsgrundlage und eine detaillierte Analyse der Geschäftspartner nicht hätte umgesetzt werden können.
Ohne eine umfassende Risikobewertung hätten wir ein solches Projekt niemals in Angriff genommen – und auch nicht in diesem Umfang in unsere Produktionskapazitäten investiert.
Beim Export in weit entfernte Märkte macht die Unterstützung durch einen verlässlichen Partner mit ausgewiesener Risikokompetenz -wie Coface- den entscheidenden Unterschied …
So konnten wir 'Ja' sagen – trotz Unsicherheiten und mit voller Überzeugung!
Benoît Aubry, Chief Financial Officer, Isigny Sainte-Mère.
Das Ergebnis: In Isigny‑sur‑Mer hergestelltes Säuglingsmilchpulver ernährt heute fast 2,5 Millionen Babys in rund 100 Ländern und macht mehr als 60 % des Umsatzes der Genossenschaft aus!
Wachstum mutig gestalten: Wie Risiken zur Chance werden
Diese Logik gilt für die gesamte internationale Expansion der Genossenschaft.
Beim Eintritt in den US‑Markt – auf Anfrage eines großen amerikanischen Handelsunternehmens – hat Isigny Sainte‑Mère sein Käsesortiment überarbeitet, um den Erwartungen dieses führenden Einzelhändlers gerecht zu werden.
Dabei ging es um weit mehr als eine einfache Produktanpassung: Für das Unternehmen aus der Normandie war es eine echte industrielle Herausforderung.
Eine ambitionierte und herausfordernde Aufgabe – dennoch ist es uns wieder gelungen, die Daten zu analysieren, zu vergleichen, die Risiken zu bewerten … und diese Chance zu nutzen.
Benoît Aubry, Chief Financial Officer, Isigny Sainte-Mère.
Isigny Sainte‑Mère baut seine Präsenz auf den globalen Märkten kontinuierlich aus: Das Unternehmen exportiert auf alle Kontinente und erzielt dabei einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Seit mehr als 30 Jahren ist das kommerzielle Risiko ein integraler Bestandteil der Entwicklungsstrategie. Dadurch gelingt es, Unsicherheiten in Wachstumspotenziale zu verwandeln und zugleich das genossenschaftliche Modell, die Diversifizierung der Aktivitäten sowie die Interessen der verschiedenen Anspruchsgruppen zu sichern. Dieser strukturierte Ansatz ermöglicht es Isigny Sainte‑Mère heute, offen für internationalen Handel, weiteres Wachstum und Innovation zu bleiben.
Wir nehmen Risiken nicht einfach nur hin, wir integrieren sie bewusst in unsere Entscheidungsfindung: Auf diese Weise können wir wachsen und gleichzeitig unseren Kurs sicher steuern – auch in unsicheren Zeiten.
Weil wir die richtigen Partner haben, um Risiken in Chancen zu verwandeln. Risikomanagement bedeutet nicht, alle Türen zu schließen – sondern sich so abzusichern, dass man weiterhin neue öffnen kann. Genau darum geht es: Die Welt offen zu halten!
Benoît Aubry, Chief Financial Officer, Isigny Sainte-Mère.
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