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20.06.2013
Länder- und Branchenbewertungen, Spezial

Frankreich: Insolvenzen weiterhin hoch

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Neue Coface-Studie zeigt eine um 0,1% sinkende Zahl der Insolvenzen in Frankreich, die Auswirkung auf den Arbeitsmarkt blieb konstant.

In Frankreich sind die Insolvenzen von Mai 2012 bis April 2013 unter die Marke von 60.000 gefallen, allerdings nur knapp um 0,1 Prozent auf 59.630. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt blieben mit plus 0,2 Prozent ebenfalls konstant. Allerdings stiegen die durch Insolvenzen verursachten Gesamtkosten um 2,7 Prozent.

Etwas mehr als 190.000 Jobs gingen durch Insolvenzen im Vergleichszeitraum Mai 2012 bis April 2013 verloren, die Kosten insgesamt betrugen 4,3 Mrd. Euro. Besonders Unternehmen in der Größenordnung von 20 bis 250 Mitarbeitern waren betroffen. Hier mussten 3,7 Prozent mehr Insolvenzen registriert werden. Unterschiedlich ist die Entwicklung der Branchen. Bau (plus 2,4 %), Dienstleistungen für Endverbraucher (plus 4,4 %) sowie Automobilzulieferer und Transport (plus 3,9 %) erlebten eine negative Entwicklung. Der Bausektor macht ein Drittel aller Insolvenzen in Frankreich aus. Dagegen trat in Papier/Holz (minus 15 %) und Lebensmittel (minus 3,8 %) eine deutliche Entspannung ein.

 

Mehr Infos und einen Überblick über die Branchen, zur Insolvenzentwicklung in Frankreich und in den mittel- und osteuropäischen Ländern gibt es in der jüngste Coface-Studie.

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