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14.07.2020
News zu Coface, Pressemeldung

Corona-Krise und die Folgen

Coface-lockert-wegen-Corona-Obliegenheiten

Verlässliche Prognosen darüber, wie sich die Corona-Pandemie und die Wirtschaft global, kontinental und national auswirkt sind kaum möglich. Zu schnell verändern sich die Variablen. Dennoch beobachten und analysieren selbstverständlich auch die Volkswirte von Coface die Entwicklung sehr genau. Das gilt auch für die Kreditprüfer im operativen Geschäft. Auf diesen Seiten wollen wir Informationen bündeln, die direkt oder indirekt mit Corona und unserem Geschäft zu tun haben.

 

Befristete Steuersatzsenkung Umsatzsteuer zum 1. Juli 2020

Die befristete Senkung des allgemeinen Steuersatz auf 16 Prozent zum 1. Juli 2020 ist auf Lieferungen und Leistungen anzuwenden, die zwischen dem 1. Juli 2020

und dem 31. Dezember 2020 ausgeführt werden. Leistungen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, werden an dem Tag ausgeführt, an dem der vereinbarte

Leistungszeitraum endet. Wir verweisen hierbei auf das BMF-Schreiben vom 30. Juni 2020 (insbesondere TZ 4,11 u. 23).

Ist auf unseren Rechnungen ein Leistungszeitraum genannt, der in der Zeit zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Dezember 2020 endet, dann wird diese Rechnung von

uns entsprechend der Regelung des BMF-Schreibens auf 16 Prozent korrigiert. Endet der Zeitraum vor oder nach dieser Periode, gelten 19 Prozent Umsatzsteuer. Eine anteilige Korrektur

solcher Rechnungen erfolgt nicht.

Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Zahl zu korrigierender Rechnungen diese Korrekturen Ende Juli 2020 vornehmen und Kunden unaufgefordert zur

Verfügung stellen werden.

 

Erdrutsch bei Coface-Bewertungen: 71 Länder und 134 Branchen in 28 Ländern herabgestuft – Deutschland nur noch A3

Der Kreditversicherer Coface hat in einem bisher noch nie erlebten Umfang Länder-und Branchenrisiken aktualisiert. 71 von 162 Volkswirtschaften wurden herabgestuft. Darunter auch Deutschland in A3. Das ist die niedrigste Ländernote, die Deutschland in über 20 Jahren bei Coface je hatte. Erst im Juli 2019 hatte die Bundesrepublik die Bestnote A1 verloren. Zusammen mit den Länderanpassungen hat Coface auch die Bewertungen vieler Branchen korrigiert. Über 28 Länder addiert gab es 134 Herabstufungen – ebenfalls ein Negativrekord in der Geschichte der Coface-Bewertungen. Zur Presse-Info!

 

Webinar: Corona und die Risikoweltkarte

Welche Länder hat Coface herabgestuft? In einem Live-WebCast hat Coface-Volkswirtin Christiane von Berg die aktuellen Entwicklungen in den Länder- und Branchenbewertungen von Coface skizziert. Sie ging unter anderem auf diese Fragen ein: Warum hat Deutschland die A2-Bewertung verloren? Wie steht es um unsere Hauptexportländer? Was bedeutet die Pandemie für die wichtigsten Branchen in Deutschland und Europa?

Zur Aufzeichnung: https://youtu.be/TXa6O9Wx4-g

Die Präsentation zum WebCast. 

 

Neues Coface Update: Insolvenzen - Anzahl vs. Auswirkung

Die Insolvenzprognose von Coface (Zur Presse-Information!) wurde viel beachtet, auch in den Medien. Etliche Reaktionen zeigen: Viele sind skeptischer als unsere Volkswirte und fragen: Wird es nicht doch viel mehr Insolvenzen in Deutschland geben als die prognostizierten 11 Prozent? Volkswirtin Christiane von Berg problematisiert daher in einem neuen Coafce Update den Unterschied zwischen Anzahl und Auswirkung. Zum Update!   

 

Insolvenzwelle durch Corona

68 Länder werden dieses Jahr eine Rezession haben. Das globale Wirtschaftswachstum ist mit minus 1,3 Prozent negativ. Der Welthandel bricht um 4,3 Prozent ein. Und die Firmeninsolvenzen steigen weltweit um 25 Prozent,in Deutschland um 11 Prozent. Das erwartet der Kreditversicherer Coface in seinem neuen Ausblick für die Weltwirtschaft im Corona-Jahr 2020. Mehr dazu!

 

Nachschau: WebCast „Covid-19 vs. the World“

Einen Überblick über die globalen wirtschaftlichen Corona-Auswirkungen gab unser online Seminar „Covid-19 vs. the World“ am 7. Mai. Am Beispiel von China, den USA sowie den Emerging Markets skizzierte Volkswirtin Christiane von Berg diverse ökonomische „Schocks“ – ausgelöst durch die Coronakrise. Weitere Themen waren die globalen BIP- und Insolvenzprognosen für das laufende Jahr.

Underwriting Director Jochen Böhm beschrieb im Anschluss die aktuelle Risiko- und Zeichnungspolitik von Coface. In diesem Zusammenhang kommentierte er auch den Corona-Rettungsschirm, den Bund und Kreditversicherer gemeinsam gespannt haben. Im abschließenden Teil wurden Teilnehmerfragen beantwortet.
 
Zur Aufzeichnung des WebCasts geht’s hier!

Die Präsentation zum WebCasts gibt`s hier!

 

Wir planen auch künftig online Seminare verschiedensten wirtschaftlichen Themen. Auf LinkedIn und Twitter bleiben Sie jederzeit auf dem Laufenden.

 

Schutzschirm für Unternehmen

Die deutsche Bundesregierung spannt gemeinsam mit den Kreditversicherern einen Schutzschirm in Höhe von 30 Milliarden Euro auf, um Lieferantenkredite deutscher Unternehmen zu sichern und die Wirtschaft in schwierigen Zeiten zu stützen. Auch Coface kooperiert in diesem umfangreichen Programm für Inlands- und Exportgeschäfte. Die EU-Kommission hat dem Programm zugestimmt. Mehr dazu finden Sie hier:

Zur Pressse-Information!

Fragen und Antworten

 

Rezession und harte Zeiten: Coface Update!

Deutschland steuert auf eine noch stärkere Rezession als 2008/09 zu. Die Produktionsunterbrechungen einiger Industrieunternehmen in Kombination mit einer verlängerten Periode mit geschlossenen Geschäften lassen nichts Gutes für die Konjunktur erwarten. „Es kommen harte Zeiten auf uns zu“, sagt Christiane von Berg. So viel dürfte sicher sein. Was das im Einzelnen bedeuten könnte, das skizziert unsere Volkswirtin in einem neuen Coface-Update. Außerdem: Videos zur globalen Wirtschaft und in MOE. Mehr dazu!

 

Was ist beim Versicherungsvertrag zu beachten?

Im Zusammenhang mit Corona stellt sich auch die Frage: Sind Schäden, die als Folge der Pandemie entstehen, überhaupt gedeckt: Fragen und Antworten!

 

Moody´s und Fitch sehen Coface gut positioniert

Die Ratingagentur Moody´s hat die Kreditversicherungsbranche analysiert und Coface im Finanzstärke-Rating (Insurance Financial Strength, IFS) erneut mit A2 bewertet. Die Bewertung ist jetzt vom Ausblick stabil auf negativ gesetzt worden. Moody´s begründet diesen Ausblick damit, dass die fortschreitende Corona-Epidemie und die von Staaten verabschiedeten Maßnahmen zur Eindämmung nicht nur die Unternehmen, sondern auch alle Kreditversicherer unter Stress setzen.

Im erneuerten A2-Rating bestätigt Moody´s allerdings das Vertrauen in die Widerstandskraft der Kreditversicherer und Coface. Dies bezieht sich auf die Finanzkraft wie die Fähigkeit, kurzfristige Risiken zu steuern. Zur Presse-Information!

Auch die Ratingagentur Fitch erwartet erhebliche Folgen für die Branche durch die Corona-Pandemie. Das Rating von Coface bleibt in AA-, jetzt allerdings mit negativem Ausblick. Wie Moody´s sieht Fitch die Coface insgesamt gut aufgestellt, um auch diese Krise operativ und finanziell zu bewältigen. Zur Presse-Information!

 

Die Ratings der Coface: Überblick und Details!

 

Mehr Geld fürs Geschäft: Keine Dividende für 2019

Der Verwaltungsrat der Coface wird der Hauptversammlung am 14. Mai vorschlagen, für das geschäftlich erfolgreiche Jahr 2019 keine Dividende auszuschütten. Begründet wird dieser Schritt mit der Vorsorge für die schwer zu kalkulierenden Folgen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft und die Kreditversicherung. Diese Maßnahme würde die Solvabilität der Coface um etwa 13 Punkte erhöhen. Die Solvabilitätsrate betrug Ende 2019 starke 190 Prozent und liegt damit über dem anvisierten Ziel zwischen 155 und 175 Prozent. Zur Presse-Information!

Kontakt


Erich HIERONIMUS

Pressesprecher
Isaac-Fulda-Allee 1
55124 Mainz
DEUTSCHLAND
Tel. : +49 6131 323 541
E-Mail : erich.hieronimus@coface.com

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