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Risk Dashboard

Umfassendes Risk Dashboard von Coface mit detaillierten Risikobewertungen für 160 Länder und 13 Branchen

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Wirtschaftsstudien

  • Coface Risk Review Oktober 2026: Geopolitische Krisen treiben Preise und Zinsen

    Die geopolitischen Spannungen haben sich im Verlauf des Sommers deutlich verschärft und bremsen zunehmend die Weltwirtschaft. Steigende Energie- und Rohstoffpreise, anhaltender Inflationsdruck sowie verschärfte Finanzierungsbedingungen belasten Unternehmen und Staaten gleichermaßen. Der internationale Kreditversicherer Coface erwartet, dass allein der Nahostkonflikt das globale Wachstum in den Jahren 2026 und 2027 um insgesamt 0,5 Prozentpunkte mindern wird. Vor diesem Hintergrund hat Coface die Risikobewertung für drei Golfstaaten herabgestuft.

  • Jenseits von China: Die globale Textilindustrie ordnet sich neu

    Die Diversifizierung globaler Textillieferketten weg von China ist bereits in vollem Gange und wurde durch die zahlreichen Anpassungen der US-Handelspolitik seit 2025 zusätzlich beschleunigt. Auch wenn sich die US-Zölle auf Textilien inzwischen weitgehend stabilisiert haben, verändern sich die Wettbewerbsverhältnisse zwischen den wichtigsten Produktionsländern der Bekleidungsindustrie spürbar. Bereits 2025 veröffentlichte Coface eine Studie, in der die wettbewerbsfähigsten Textilstandorte außerhalb Chinas bewertet wurden. Diese Analyse wurde nun aktualisiert und berücksichtigt die jüngsten Änderungen der US-Zollpolitik.

  • Energie, Agrar, Metalle: das Ende der günstigen Rohstoffe

    Die Zeit günstiger Rohstoffe scheint vorerst vorbei. Die Sommermonate waren von einem breiten Preisauftrieb an den Rohstoffmärkten geprägt. Zunehmende Spannungen im Nahen Osten, die Rückkehr von El Niño, klimabedingte Störungen sowie der steigende Rohstoffbedarf im Zuge der Energiewende trieben die Preise für Energie, Agrarrohstoffe und Industriemetalle gleichzeitig nach oben.

  • Zahlungsverzug bleibt Dauerproblem der deutschen Wirtschaft: 82 Prozent der Unternehmen warten länger auf ihr Geld

    Während die Konjunktur in Deutschland erste Erholungstendenzen zeigt, bleibt eine Verbesserung der Zahlungsmoral bislang aus. Laut der aktuellen Zahlungserfahrungsstudie von Coface sind 82 Prozent der befragten Unternehmen im Jahr 2026 von Zahlungsverzögerungen betroffen. Das ist der höchste Wert seit 2019. Vor allem lange überfällige Rechnungen bleiben ein erhebliches Liquiditätsrisiko. Dennoch gewähren 81 Prozent der Befragten ihren Kunden weiterhin Zahlungsziele, bitten jedoch früher zur Kasse.

  • Aufstieg eines Industriestandorts: Spaniens neue Stärke

    Während die europäische Industrie weiterhin die Folgen der Energiekrise und anhaltender geopolitischer Spannungen spürt, nimmt Spanien eine Sonderrolle ein. Die Industrieproduktion des Landes hat inzwischen das Niveau vor dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs übertroffen. Treiber dieser Entwicklung sind eine ausgewogene Industriestruktur, wettbewerbsfähige Arbeitskosten und der starke Ausbau erneuerbarer Energien. Die Entwicklung ist vielversprechend, steht jedoch weiterhin vor strukturellen Herausforderungen – insbesondere bei der Produktivität und der Strominfrastruktur.

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    Mehr Informationen für Ihre Geschäftsentscheidungen mit Hilfe der Coface Risikobewertungen für über 160 Länder und 13 Branchen weltweit.

  • Wachstum auf Eis: Britische Unternehmen kämpfen mit Zahlungsverzögerungen

    Coface hat die zweite Ausgabe seiner Studie¹ zum Zahlungsverhalten britischer Unternehmen veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich viele Unternehmen zunehmend auf die Sicherung ihrer Liquidität konzentrieren und wirtschaftlich unter Druck stehen. Um den steigenden Finanzierungs- und Liquiditätsanforderungen zu begegnen, verlängern zahlreiche Unternehmen ihre Zahlungsziele. Gleichzeitig verharren viele in einem Kreislauf aus Lieferkettenstörungen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Die Folge: Die Profitabilität bleibt unter Druck und die Bereitschaft zu investieren nimmt ab.

  • Niedrige Wasserstände an Rhein und Donau setzen europäische Wirtschaft unter Druck

    Die historisch niedrigen Wasserstände von Rhein und Donau beeinträchtigen den Gütertransport, belasten Teile der Energieinfrastruktur und verschärfen den Druck auf mehrere europäische Industriezweige. Die Wasserstände dürften kurzfristig niedrig bleiben. Ihre wirtschaftlichen Auswirkungen könnten jedoch noch über Monate hinweg spürbar sein und das Wachstum besonders anfälliger Volkswirtschaften bremsen.

  • Coface-Studie: Langsame Entscheidungen bremsen das Wachstum deutscher Unternehmen

    Langsame Entscheidungsprozesse entwickeln sich für Unternehmen zunehmend zum Wettbewerbsnachteil. Das zeigt eine internationale Studie des Kreditversicherers Coface unter Führungskräften in 13 Ländern. Weltweit betrachten 68 Prozent langsame Entscheidungen als Wachstumshemmnis, in Deutschland sind es 73 Prozent. Gleichzeitig sehen 81 Prozent der deutschen Befragten einen grundsätzlichen Zielkonflikt zwischen Wachstumsambitionen und Risikodisziplin. Weltweit sind es lediglich 62 Prozent.

  • KI-Boom am Golf: Neue Abhängigkeiten statt alter Risiken?

    Die Golfstaaten treiben den Ausbau von Künstlicher Intelligenz und Rechenzentren voran, um ihre Volkswirtschaften auf die Zeit nach dem Öl vorzubereiten. Gleichzeitig bringt diese neue Phase der wirtschaftlichen Diversifizierung bislang unbekannte Verwundbarkeiten mit sich – von kritischer Infrastruktur und technologischen Abhängigkeiten bis hin zum Mangel an Fachkräften und wachsendem Ressourcendruck.

  • USMCA-Abkommen: Angespannte Verhandlungen, aber Bruch bleibt unwahrscheinlich

    Mit dem Start der turnusgemäßen Überprüfung des Handelsabkommens USMCA stehen die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko vor anspruchsvollen Verhandlungen. Trotz zunehmender Meinungsverschiedenheiten zwischen den drei Partnern gilt eine grundlegende Abkehr von der nordamerikanischen Wirtschaftsintegration jedoch als unwahrscheinlich, da die industriellen Wertschöpfungsketten inzwischen eng miteinander verflochten sind.

  • Coface Risk Review: „Hydration Break“ am Persischen Golf, aber globale Wirtschaft bleibt unter Druck

    Während sich der Konflikt im Nahen Osten in eine fragile Phase der Entspannung bewegt, werden die wirtschaftlichen Folgen weltweit zunehmend spürbar. Gestörte Lieferketten, steigende Preise und wachsender finanzieller Druck belasten Unternehmen und Volkswirtschaften gleichermaßen. Vor diesem Hintergrund hat der internationale Kreditversicherer Coface seine globale Wachstumsprognose für 2026 auf 2,3 Prozent gesenkt. Zudem wurde die Risikobewertung für insgesamt acht Länder herabgestuft, besonders betroffen sind stark importabhängige Regionen wie Südostasien und Teile Afrikas.

  • Dominoeffekt: Zahlungsverzug in Lateinamerika breitet sich weiter aus

    In einem weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Umfeld haben Unternehmen in Lateinamerika ihre Kreditbedingungen verschärft, um Liquiditätsrisiken zu begrenzen. Dennoch steigt die Zahl der Zahlungsverzögerungen weiter: Inzwischen sind fast 8 von 10 Unternehmen betroffen – selbst verkürzte Zahlungsziele zeigen keine bremsende Wirkung. Diese Ergebnisse stammen aus einer aktuellen Studie des internationalen Kreditversicherers Coface und unterstreichen den zunehmenden finanziellen Druck auf die Unternehmen in der Region.

  • +6%: Coface hebt globale Insolvenzprognose deutlich an

    Die globale Konjunktur gerät zunehmend unter Druck: Obwohl der seit Ende Februar eskalierende Nahostkonflikt im ersten Quartal 2026 kaum Auswirkungen auf die Insolvenzentwicklung hatte, ist die Zahl der Firmenpleiten weltweit bereits um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen und steigender Kosten hat der internationale Kreditversicherer Coface seine Prognose deutlich nach oben korrigiert: Für das Gesamtjahr 2026 wird nun ein Anstieg der globalen Unternehmensinsolvenzen um 6 Prozent erwartet - mehr als doppelt so viel wie zu Jahresbeginn prognostiziert. Für Deutschland rechnet Coface mit einem Plus von 5 Prozent.

  • EU–USA: Kompromiss gegen die Eskalation – aber kein Durchbruch

    Die am 20. Mai zwischen dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament erzielte vorläufige Einigung über die Texte zur Ratifizierung des Turnberry-Abkommens markiert eine neue Etappe in den Handelsbeziehungen zwischen Brüssel und Washington. Hinter dem Anschein einer Entspannung im transatlantischen Verhältnis steht jedoch vor allem ein pragmatischer Umgang mit Risiken: Ziel ist es, ein erneutes Aufflammen des US‑Protektionismus zu verhindern und sich zugleich die Möglichkeit offen zu halten, im Fall eines Vertragsbruchs durch die USA gegenzusteuern.

  • Mittel- und Osteuropa: Stabile Insolvenzzahlen verdecken wachsende Risiken

    Die Zahl der Insolvenzen in Mittel- und Osteuropa ist 2025 nahezu unverändert geblieben und um lediglich 0,26 Prozent gestiegen. Eine Analyse des internationalen Kreditversicherers Coface zeigt jedoch, dass sich hinter dieser scheinbaren Stabilität eine zunehmend fragile und uneinheitliche Lage verbirgt. Diese wird sowohl durch strukturelle Unterschiede zwischen den Ländern als auch durch konjunkturelle Belastungen in zentralen Branchen geprägt.

  • US-Zölle: Ein Jahr später – wo stehen wir?

    Mit dem „Liberation Day“ erreichte der Handelskonflikt am 2. April 2025 eine neue Eskalationsstufe – und wurde damit zu einem der prägenden Themen der Wirtschaftsnachrichten. Vieles deutet darauf hin, dass dieser Konflikt noch lange nicht beendet ist. Doch wer zahlt am Ende die Zeche – und wie widerstandsfähig ist der Welthandel wirklich?

  • Reformen, und zwar schnell! Coface Kongress blickte auf den Wirtschaftsstandort Deutschland

    Reformstau, geopolitische Risiken, hohe Energiekosten und fehlende Planbarkeit: Die Herausforderungen am Wirtschaftsstandort Deutschland sind groß. Beim 19. Coface Kongress am 23. April in Mainz diskutierten Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Risikoexperten und Unternehmer, welche Weichenstellungen jetzt nötig sind, damit Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht weiter an Boden verliert. Der Tenor des Tages: Die deutsche Wirtschaft ist frustriert – und wartet auf entschlossene politische Reformen.

  • Coface-Studie: Hochqualifizierte Jobs geraten ins Visier der KI

    Drei Jahre nach dem Durchbruch generativer KI wie ChatGPT wird immer klarer, dass Künstliche Intelligenz die Struktur moderner Arbeitsmärkte grundlegend verändern könnte. Eine aktuelle Studie des internationalen Kreditversicherer Coface zeigt, dass die nächste Entwicklungsstufe der KI weit über bisherige Automatisierungsmuster hinausgeht. Da neue Systeme nicht mehr nur unterstützen, sondern ganze Arbeitsabläufe selbstständig übernehmen, geraten komplexe kognitive Tätigkeiten zunehmend in den Fokus – Bereiche, die bisher als weitgehend geschützt galten. Die Studie analysiert die Automatisierbarkeit von 923 Berufen in fast 30 Ländern und macht Unterschiede zwischen den Arbeitsmärkten deutlich. Deutschland sticht hervor, weil seine stark industrielle und technisch geprägte Wirtschaft zu einer höheren KI-Exposition führt als im europäischen Durchschnitt.

  • Petrochemie: Asiatische Produzenten leiden am stärksten unter Nahost-Konflikt

    Die geopolitischen Unruhen im Nahen Osten bedrohen einen bislang eher wenig beachteten, aber wichtigen Pfeiler der weltweiten Industrie: den petrochemischen Sektor. Besonders Asien ist stark von Naphtha, Flüssiggas (LPG) und Methanol aus der Golfregion abhängig und spürt daher bereits die ersten Schockwellen – in Form niedriger Lagerbestände einerseits und stark steigender Preise andererseits.

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